Mannsein

Männer finden sich oft in Ihren Rollen als Lebensgefährte oder Ehe-

mann, als Vater oder Sohn, als Angestellter oder Selbständiger usw. nicht mehr zurecht. Die traditionelle Rollenteilung zwischen Mann und Frau hat ausgedient. Der Mann als alleiniger Versorger der Familie ist nicht mehr zeitgemäß. Längst teilen sich Mann und Frau die Verant-wortung und die Aufgaben innerhalb einer Beziehung.

 

Männer und Frauen wollen sich auf gleicher Augenhöhe begegnen. Dies ist jedoch nicht möglich, solange wir das Weibliche per se als "schwach" und das Männliche als "stark" bewerten. Erst wenn es uns gelingt, beide Energien und Wesensaspekte wertneutral zu betrachten, zu integrieren und auf eine positive Art und Weise zu leben, können sich Männer und Frauen ebenbürtig begegnen.

 

Inneres Erforschen kann helfen, sich der eigenen Bewertungen und Vorurteile bewusst zu werden. Im gegenwärtigen Erleben kommen Männer mit ihren männlichen und weiblichen Wesensaspekten in Kon-

takt und entwickeln eine Offenheit gegenüber abgelehnten Gefühlen und Wesensanteilen.

 

Aufgrund der gesellschaftlichen Prägungen und der eigenen Soziali-sation ist es für viele Männer eine große Herausforderung, sich gegen-

über den eigenen weiblichen Energien zu öffnen, sie wahrzunehmen und zu verinnerlichen. Dies ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung, um sich als Mann in der Ganzheit authentisch erfahren und entfalten zu können.

 

Praxis für prozessorientierte Gesprächstherapie,
Achtsamkeit und Mitgefühl

 

Cornelia Neimcke
Heilpraktikerin für
Psychotherapie (HPG)
Diplom-Sozialpädagogin (FH)

 

Badzaunstraße 5
83071 Stephanskirchen

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